• [MOBILE] Über LaCinetek

[MOBILE] Über LaCinetek


| LACINETEK

LaCinetek ist eine Website für VOD (Video-on-Demand), die sich den bedeutendsten Filmen des 20. und des frühen 21. Jahrhunderts widmet.

Die angebotenen Filme werden von Regisseur*innen aus aller Welt ausgewählt und präsentiert. Alle an LaCinetek mitwirkenden Regisseur*innen haben jeweils eine Liste ihrer 50 Lieblingsfilme zusammengestellt, ihre ideale Kinemathek. Unser Katalog besteht aus der Verbindung all dieser Listen und wächst Monat für Monat durch Neuerwerbungen und durch die Liste jeweils eines neuen mitwirkenden Regisseurs oder einer neuen mitwirkenden Regisseurin.

Das Ziel von LaCinetek ist es, im Internet Filme zugänglich zu machen, die sonst nicht sichtbar wären, und so unsere cineastische Leidenschaft zu vermitteln. Derzeit haben wir über 900 bedeutsame Filme des 20. und des frühen 21. Jahrhunderts im Katalog, darunter viele, die zuvor nirgends als Video-on-Demand zur Verfügung standen.

Die Website selbst ist frei und kostenlos zugänglich. Sie können sich uneingeschränkt auf der Website umschauen, die Filmlisten der mitwirkenden Regisseur*innen entdecken, kostenlos ihr exklusives Bonus-Material anschauen, seltenes Archiv-Bonusmaterial betrachten und die Spitzenlisten konsultieren, also die am häufigsten von den Beteiligten erwähnten Filme oder Regisseur*innen.

Nur die Ausleihe und der Kauf eines Films sowie das Abschließen eines Abonnements sind kostenpflichtig.

| UNSERE GESCHICHTE

LaCinetek ist aus einem Traum von Cineast*innen und Cinephilen entstanden.

Dieser Traum begann im Jahr 2013 auf einem Pariser Trottoir.

Nach einem Treffen in der Gesellschaft der Filmregisseure (Société des Réalisateurs de Films, SRF), zu dem Alain Rocca als der Präsident von UniversCiné (der ersten VoD-Plattform für Autorenfilme) eingeladen war, um über Kino und Video on Demand zu sprechen, sind drei Regisseur*innen – Pascale Ferran, Cédric Klapisch et Laurent Cantet – mit ihm darüber ins Gespräch gekommen, dass gewissermaßen zum „Kulturgut“ gehörenden Filmen ein legales Angebot im Internet fehlt.

Sie sprachen über ihre Schwierigkeiten, die wichtigsten Filme der Filmgeschichte (erneut) anzuschauen, sowie über deren mangelnde Präsenz und Darstellung im Fernsehen. Also begannen sie, von einer Website zu träumen, die sich genau diesen Filmen widmen würde.

Alain Rocca sprach dann über das Projekt, das UniversCiné seit mehreren Jahren hatte, nämlich ein den großen Klassikern gewidmetes Label zu eröffnen. Zwar beherrschte UniversCiné perfekt alle technischen Aspekte, hatte es aber bislang nicht geschafft, eine redaktionelle Linie für dieses Angebot zu finden: Wer sollte die Filme aussuchen?

Einige Minuten später waren die Grundlagen für das Projekt klar: Sie würden sich einfach zusammentun, um gemeinsam eine dem Kino des 20. Jahrhunderts gewidmete VoD-Website zu erstellen, auf der die Filme von Regisseur*innen aus aller Welt ausgewählt und präsentiert werden.

In den darauffolgenden Wochen nahm das Projekt konkretere Formen an. Die drei Regisseur*innen sollten also für die Kontaktaufnahme mit den Filmemacher*innen zuständig sein, die ihrerseits die Filme auswählen und präsentieren würden; parallel hatten sie über die cineastische Redaktion der Website nachzudenken, während UniversCiné für die technische Organisation des Dienstes und seinen Launch im Internet zuständig war. Beide würden gemeinsam an der Erstellung der Plattform arbeiten.

Der Traum war zu einem Projekt geworden, das es unter gemeinschaftlicher Regie zu verwirklichen galt.

Soweit das Vorhaben, an den sich das LaCinetek-Team gemacht hat.

| LACINETEK IST EINE WEBSITE, DIE VON DER VEREINIGUNG "LA CINÉMATHÈQUE DES CINÉASTES" UNTERSTÜTZT WIRD.

„La Cinémathèque des Cinéastes“ ist eine Vereinigung nach dem französischen Gesetz von 1901 (loi 1901), die 2014 von der SRF (Société des Réalisateurs de Films) und LMC/UniversCiné gegründet wurde.

Seit der Gründung bestand der Wunsch, die Vereinigung so breit wie möglich für andere Organisationen und Regisseur*innen zu öffnen. Schnell schlossen sich daher ARTE, das INA (Institut National de l'Audiovisuel) und die Cinémathèque Toulouse der Vereinigung an; bis heute folgten ihnen Lobster Films, Gaumont, StudioCanal, die Cinémathèque Française, das Centre Pompidou und die Deutsche Kinemathek, außerdem Olivier Assayas und Bertrand Bonello als Einzelpersonen sowie Michel Hazanavicius als Vertreter der ARP (Société civile des Auteurs Réalisateurs Producteurs).

Die Vereinigung verfolgt, derzeit unter dem Vorsitz von Pascale Ferran, laut ihrer Satzung folgendes Ziel: „Die Verbreitung des filmischen Kulturguts durch die Schaffung und den Betrieb einer Video-on-Demand-Website, die von Filmemacher*innen aus der ganzen Welt ausgewählten und präsentierten bedeutenden Filmen des 20. Jahrhunderts gewidmet ist: LaCinetek“. Sie steht allen Organisationen offen, die ihre Ziele teilen und die Entwicklung des Dienstes unterstützen wollen.

Bei ihrer Gründung hat sie eine entscheidende finanzielle Unterstützung durch die CNC und die Region Île-de-France erhalten, wodurch die Veröffentlichung der Plattform ermöglicht wurde. Seit Oktober 2017 wird sie zudem durch das MEDIA-Programm der Europäischen Kommission unterstützt.

| VORSCHLÄGE VON REGISSEUR*INNEN, DER SCHLÜSSEL, UM DIE BEDEUTENDSTEN FILME ZU ENTDECKEN

LaCinetek basiert auf der Unterstützung und dem Engagement der mitwirkenden Regisseur*innen, die Filmlisten als Grundlage für den Katalog ausarbeiten und sich an der Erstellung von Bonus-Material beteiligen. Im Moment wirken rund 140 Regisseur*innen an LaCinetek mit.

| DIE SPIELREGELN

LaCinetek stützt sich auf die folgenden Spielregeln:

1. Der auf der Website verfügbare Katalog enthält ausschließlich Filme, die von Regisseur*innen aus aller Welt ausgewählt wurden.

2. Alle Regisseur*innen, die sich LaCinetek anschließen (die sogenannten „mitwirkenden Regisseur*innen“) müssen jeweils eine Liste von etwa fünfzig Filmen zusammenstellen, die ihre „ideale Kinemathek“ ausmachen (ihre Lieblingsfilme und Werke, die sie inspiriert haben oder die eine besondere Bedeutung für ihre Arbeit haben).

3. Diese Filme müssen aus der weltweiten Filmproduktion von den Anfängen des Kinos bis zum Jahr 2015 stammen (Lang- oder Kurzfilm, Spielfilm, Animation, Dokumentarfilm, experimenteller Film ...). Dabei können die mitwirkenden Regisseur*innen keine Filme auswählen, bei denen sie selbst Regie geführt haben; selbstverständlich können diese Filme aber von anderen Mitwirkenden ausgewählt werden.

4. Der Katalog der auf der Website angebotenen Filme besteht aus der Verbindung all dieser Listen, wobei manche Filme vielleicht von mehreren Personen ausgewählt wurden.

5. Die persönlichen Listen aller Regisseur*innen erscheinen auf der Website, jeweils in der von ihnen selbst frei festgelegten Sortierung. Dabei kann sich die Reihenfolge an ihren Vorlieben orientieren oder aber chronologisch beziehungsweise alphabetisch (nach Titel oder Regisseur) erfolgen; sie kann aber auch ausdrücklich keiner sichtbaren, sondern einer persönlichen Logik folgen, die nur die jeweiligen Urheber*innen verstehen.

6. Die Regisseur*innen können, wenn sie es wünschen, die Liste mit einem kurzen Begleittext versehen, der die Gründe für ihre Auswahl in Teilen oder vollständig erläutert.

7. Falls die Rechte für einen Film nicht erworben werden können, taucht er trotzdem mit einem entsprechenden Hinweis in der Liste auf („noch nicht verfügbar“, „Filmkopie nicht verfügbar“, „laufende Verhandlungen“, „Film wird derzeit restauriert“, „demnächst online“).

8. Die Listen eines oder einer neuen mitwirkenden Regisseurs / Regisseurin erscheinen mindestens einmal pro Monat besonders hervorgehoben auf der Startseite von LaCinetek.

9. Die Nutzer*innen der Seite sind aufgerufen, uns zu unterstützen, sei es durch Informationen über Rechteinhaber einiger „nicht auffindbarer“ Filme oder durch Hinweise auf sogenanntes „Archiv“-Bonusmaterial, dessen Existenz ihnen bekannt ist oder das sie gerne auf unserer Seite sehen würden.

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